außergewöhnliche Situationen führen gelegentlich auch zu einer anderen Sprache – Gedichte. Ich, Gudrun Mann, habe sehr persönliche Gedichte über meine Erfahrungen in der IG geschrieben, diese können Sie hierlesen. Doch Vorsicht, Triggerwarnung, ich spreche dort auch über meine Vergewaltigungen als Kind – auch das gab es in der IG – und über einen Tag, noch zu meinen IG-Zeiten, an dem ich mein Leben beenden wollte.
"Es geht dabei nicht darum, die gegenwärtige KIG schlecht zu machen, sondern es geht darum, uns der gemeinsamen Geschichte auch in ihren Abgründen zu stellen." Ein Beitrag von Friederike und Tobias Wallbrecher zum Treffen ehemaliger Mitglieder der damaligen IG am 4.12.2016
Am 17.6.2021 habe ich einen Brief an Reinhard Kardinal Marx geschrieben. Ich bekam eine sehr persönliche Antwort von Herrn Generalvikar Klingan, die hier nicht veröffentlicht wird.
Gefangen in den Vorstellungen, wie IG funktioniert, haben wir uns gegenseitig viel Leid zugefügt. Noch heute, oft Jahrzehnte später, stehen diese Erfahrungen zwischen uns. Eine Frage, mehrere Antworten...
an den Vorsitzenden des Leitungsteams Katholische Integrierte Gemeinde, Herrn x, und an den Vorstand der Priester im Dienst an Katholischen Integrierten Gemeinden e.V., Herrn y
Das Gebot, Hüter des Bruders zu sein, verkehrte sich in der Gemeinde nicht zum Wohl des Bruders, sondern zum Wohl der Gemeinde. Viel Unrecht in der Gemeinde hätte vermieden werden können durch den Bruder, der darauf reagiert hätte.
Als Du ein kleiner Bub warst, kreuzten sich einmal unsere Wege. Dir ging es damals sehr schlecht und ich habe gar nicht realisiert, in welcher Not Du warst.
Ich bin ein Gemeindekind und werde es immer bleiben. Ich liebe immer noch meine „Gemeinde-Eltern“, auch wenn ich öffentlich Kritik äußere. Manche denken, ich will ihr Werk zerstören. Das ist aber nicht mein Wille – ich persönlich wünsche mir Aufarbeitung und Versöhnung.